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Verpflegung, Bon Appetit

Unsere Köchin
Unsere Köchin

Verpflegung für Senioren unter professioneller Aufsicht

Tag für Tag gibt unser Küchenteam sein Bestes, damit sich unsere Patienten im Pflegeheim wie zu Hause fühlen. Bekanntlich trägt gutes Essen maßgeblich zur Gesundung bei. Mit anderen Worten: Essen hält Leib und Seele zusammen. Deshalb wird bei uns noch „richtig“ gekocht.
Alle Mahlzeiten werden täglich frisch zubereitet, wobei ernährungsphysiologische Aspekte und Lebensmittelhygiene-Verordnung – genauesten eingehalten werden.
Eine moderne Küche garantiert den Bewohnern geschmackvolle und abwechslungsreiche Speisen, und das 5mal täglich. Außerdem ist ein ganztägliches Buffet angerichtet.
Wir bieten Mahlzeiten für Senioren unter professioneller Aufsicht eines Ernährungstherapeuten an und können die Mahlzeiten an den individuellen Gesundheitszustand des Klientes anpassen und zubereiten. Die Zusammenstellung der Diät erfolgt unter professioneller Aufsicht eines Arztes und einer Krankenschwester.

Angenehmer Speisesaal
Der Speisesaal befindet sich im Erdgeschoss des Seniorenheims und ist mit Tischen mit gepolsterten Stühlen (ca. 100 Sitzplätzen) und einer Theke mit Kaffeemaschine und Trinkwasser / Flüssigkeitszufuhr) ausgestattet. Weiterhin befindet sich hier Licht- und Tontechnik.
Unser Speisesaal ist ein multisensorischer Raum, die Umgebung ist speziell auf die Anregung der Sinne ausgerichtet, die darauf abzielt, positive Emotionen, Erfahrungen und die Möglichkeit, echte zwischenmenschliche Kontakte beim gemeinsamen Essen zu gewinnen, hervorzurufen.
Infolgedessen essen unsere Klienten besser und diejenigen, die Appetitprobleme haben, essen viel mehr in Gesellschaft, als wenn sie alleine essen würden. Daher achten wir auch auf die Zubereitung von Speisen auf einem Teller.

Unser Arbeitsteam stellt Aufgaben nach den individuellen Bedürfnissen des Klientes bereit:

  • Essen reichen, Einhaltung des Trinkplans;
  • Anpassung der Nahrungsform (Zerkleinern, Mischen, Schneiden, ernährungsphysiologisch vollwertige Flüssignahrung);
  • Gewichtskontrolle, Verfolgung und Überwachung des BMI-Status;
  • Stärkung der Gewohnheiten der richtigen Tafelkultur;
  • Begleitung zum Speisesaal;
  • Gewährleistung einer stabilen Essposition für Menschen mit Schluckbeschwerden.


Prinzipien der richtigen Ernährung für Senioren
Eine gesunde Ernährung für Senioren ist die Grundlage für die Erhaltung der Gesundheit und die Vorbeugung von Krankheiten und Verfall des Körpers. Regelmäßigkeit, Abwechslung und auch ausreichende Portionen sind wichtig, darauf achten wir in unserem Seniorenheim sorgfältig.
Eine abwechslungsreiche Ernährung für Senioren beugt Nährstoffmangel und -überschuss vor. Deshalb bereiten wir für unsere Klienten eine große Auswahl an Gerichten zu und überwachen ihre Ernährungsbalance.
Bei der Zubereitung von Speisen bevorzugen wir Kochen, Dünsten und Backen, die für Senioren am besten geeignet sind. Wichtig ist auch den Trinkplan der Senioren, bei dem wir sorgfältig darauf achten, dass unsere Senioren nicht durch die bei Senioren häufig auftretende Dehydrierung gefährdet werden.

Auf jeder Etage des Hauses befindet sich ein Aufenthaltsraum mit einer kleinen Küche, in der ständig Erfrischungen und Speisen angeboten werden – wenn der kleine Hunger kommt.

Küche
Küche

Diätküche

In unserem Seniorenheim steht eine Ernährungstherapeutin zur Verfügung, die den Essenplan für jeden Klienten individuell erstellt. So wird gewährleitet, dass die Ernährung eines jeden Klienten auf sein Krankheitsbild und seine Vorlieben abgestimmt ist.

Wir bieten beispielsweise Speisen speziell für Diabetiker an, Schonkost, rationelle Ernährung oder auch Nahrung in Breiform. Meist werden für alle Bewohner salzarme Speisen zubereitet.



Bon Appetit

Aufgabe jeder sozialverwalteten Einrichtung des sozialen Dienstes ist eine Pflege, die die Würde, die Identität der Klienten, den Kontakt zu ihrer Familie und ihre Kultur wahrt und dabei die sich verändernden Bedürfnisse jedes Einzelnen berücksichtigt. Das Ziel des Programms „Bon Appetit“ ist es, Klienten und Mitarbeitern von Pflegeeinrichtungen das bestmögliche Erlebnis von Ernährung und damit verbundenen Aktivitäten zu ermöglichen. Die Philosophie des Programms basiert auf der Überzeugung, dass gutes Essen Essen ist, das mit Respekt vor den Zutaten zubereitet und mit Respekt für die Gäste serviert wird.
Essen, seine Zubereitung, sein Teilen und Genießen bringen viel mehr in unser Leben als nur die notwendige Ernährung des Körpers. Essen spielt eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung unserer individuellen kulturellen und sozialen Rollen. Es ist ein Mittel, um Beziehungen aufzubauen und zu stärken. Essen in Gesellschaft eines lieben Menschen hat heilende Kräfte.
Klienten von Seniorenheimen und Heimen mit Sonderregime haben das Recht, so weit wie möglich ein normales persönliches und soziales Leben zu führen. Es umfasst auch die Zubereitung von Speisen, das Essen, den freien Zugang zu Speisen und das Teilen von Speisen mit anderen.

  • Besondere Aspekte für die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz

Die Auswirkungen fortschreitender kognitiver Veränderungen, die durch die Alzheimer-Krankheit und damit verbundene Probleme wie Orientierungslosigkeit, Gedächtnisverlust, Ausdrucksprobleme und andere Nachteile verursacht werden, verstärken das Gefühl der Einsamkeit weiter und verursachen den Verlust von Würde und Identität. Gewichtsverlust und Essstörungen gehören zu den unangenehmsten Symptomen der Alzheimer-Krankheit.

  • Probleme mit Essen werden durch eine Reihe von Faktoren verursacht

Jedes Krankheitsstadium stellt eine besondere Herausforderung für den Patienten und seine Bezugsperson dar. Nicht nur die körperliche Gesundheit ist gefährdet. Da die fortschreitende Krankheit die Würde, das Selbstbewusstsein und die Sozialisationsmöglichkeiten untergräbt, ist auch das emotionale Gleichgewicht von Menschen mit Alzheimer-Krankheit in Gefahr. Das Programm „Bon Appetit“ geht in allen Phasen auf die Bedürfnisse von Kunden und Pflegekräften ein.

  • Wahrnehmungsstörungen erschweren den Umgang mit Geschirr und Besteck

Der Umgang mit Zuckerdosen, Salzstreuern und Milchgläsern wird für den Klienten immer schwieriger. Er stößt zufällig am Tisch auf das Geschirr seines Nachbarn und weil er Sättigungs- und Hungergefühlen nicht die gebührende Aufmerksamkeit schenken kann, vergisst er entweder den Hunger oder hat ständig Heißhunger.
In den fortgeschritteneren Stadien der Krankheit kann es vorkommen, dass der Klient nicht mehr am Esstisch sitzen kann.
Das Bon-Appetit-Programm bietet Betreuern die Möglichkeit, die Unabhängigkeit der Klienten so lange wie möglich zu unterstützen und es den Klienten zu ermöglichen, ihre Würde und ihr Vertrauen in ihre Betreuer zu wahren, auch wenn sie körperlich von ihnen abhängig sind.